An der Sommersynode vergangenen Mittwoch, den 17. Juni 2026, wurde der Reformprozess nahezu einstimmig verabschiedet. Die Synodalen ebneten damit den Weg für neue Berufsbilder und für einen tiefgreifenden Umbau der kirchlichen Strukturen.
Antje Babbe,
Nach dem einstimmigen Grundsatzentscheid zur «Kirche für morgen» im November 2025 stimmten die 55 Synodalen an der ganztägigen Sommersynode 2026 in der Zwinglikirche auch dem Rahmenbeschluss und der Teilrevision des Besoldungsdekrets zu.
Pfarrdienstliche Aufgaben sollen zukünftig auch von weiteren kirchlichen Mitarbeitenden versehen werden können. Neben den Bereichen Sozialdiakonie und Katechese (Unterricht) kommen auch Prädikantinnen und Prädikanten und Gemeindekoordination neu hinzu. Auf diese Weise soll der fehlende Nachwuchs im Theologiestudium mittelfristig abgefedert werden.
Der Kirchenrat zeigte sich hocherfreut und dankbar über die Zustimmung der Synode. Schaffhausen sei damit die erste Kantonalkirche, die derart weitreichende Veränderungen umsetzt, bekräftigte Kirchenratspräsident Wolfram Kötter. Pfarrdienstliche Aufgaben könnten so auf verschiedene Schultern verteilt werden.
Dies werde schweizweit interessiert verfolgt. Kirchenratsschreiberin und Juristin Anja Künzler hatte die nötigen Rechtsgrundlagen vorbereitet. «Kirche musiziert mit verschiedenen Berufsgruppen», meinte Kirchenrat Andreas Heieck. Ausgehend von einem Minimum an Pfarrdienst von 25 Stellenprozent können Kirchgemeinden weitere Aufträge vergeben, deren Umfang durch ein Punktesystem geregelt wird. Kirchenrätin Cornelia Busenhart stellte zudem Weiterbildungsangebote vor, welche Mitarbeitende zu den neuen Aufgaben befähigen.
Pfarrdienstliche Aufgaben sollen zukünftig auch von weiteren kirchlichen Mitarbeitenden versehen werden können. Neben den Bereichen Sozialdiakonie und Katechese (Unterricht) kommen auch Prädikantinnen und Prädikanten und Gemeindekoordination neu hinzu. Auf diese Weise soll der fehlende Nachwuchs im Theologiestudium mittelfristig abgefedert werden.
Der Kirchenrat zeigte sich hocherfreut und dankbar über die Zustimmung der Synode. Schaffhausen sei damit die erste Kantonalkirche, die derart weitreichende Veränderungen umsetzt, bekräftigte Kirchenratspräsident Wolfram Kötter. Pfarrdienstliche Aufgaben könnten so auf verschiedene Schultern verteilt werden.
Dies werde schweizweit interessiert verfolgt. Kirchenratsschreiberin und Juristin Anja Künzler hatte die nötigen Rechtsgrundlagen vorbereitet. «Kirche musiziert mit verschiedenen Berufsgruppen», meinte Kirchenrat Andreas Heieck. Ausgehend von einem Minimum an Pfarrdienst von 25 Stellenprozent können Kirchgemeinden weitere Aufträge vergeben, deren Umfang durch ein Punktesystem geregelt wird. Kirchenrätin Cornelia Busenhart stellte zudem Weiterbildungsangebote vor, welche Mitarbeitende zu den neuen Aufgaben befähigen.